MaWe’s Weblog

Classroom Management

7. Juni 2009 · Kommentar schreiben

Aktuelle Situation

Kürzlich befassten wir uns in der Fachdidaktik mit Classroom Management – also der Frage nach der Disziplin im Unterricht. Einige extreme Fälle von Verwahrlosung im Klassenzimmer zeigt der folgende Videobeitrag aus dem Fernsehen auf:

 

 Nun, hoffen wir, dass es nicht überall so turbulent zu und her geht. Was gibt denn unser Studium für Erkenntnisse zum Classroom Management? Durch zielgerichtete Unterrichtsvorbereitung und abwechslungsreiche methodische Umsetzung kann vielen Disziplinarproblemen vorgebeugt werden. Auch die Grundsätze des Coachings können in Konfliktsituationen optimal angewendet werden. 

Begriffe

Als Unterrichtsstörung gilt, was den Prozess oder das Beziehungsgefüge von Unterrichtssituationen unterbricht oder unterbrechen könnte. Das Empfinden von Störungen ist individuell sehr unterschiedlich. Unterrichtsstörungen sind ein Wesensbestandteil des Unterrichts. Obwohl der Begriff „Störung“ negativ konnotiert ist, so ist sein Vorhandensein doch als „normal“ einzustufen.  Unter einem Konflikt versteht man eine berufsfeldspezifische Auseinandersetzung, Belastung und/oder Schwierigkeit, welche die betroffenen Personen emotional, kognitiv und/oder physisch beeinträchtigt.

Massnahmen durch den Lehrer

An dieser Stelle können keine Patentrezepte gegeben werden, da jede Situation andersartig ist und auch die Authentizität der Lehrperson gewahrt werden soll. In jedem Fall braucht es nebst Einfühlungsvermögen auch eine klare Situationsanalyse und ein zielorientiertes Handeln. Dieses Sensorium für das sinnvoll machbare muss jede Person für sich selbst entwickeln.

 Für den Umgang mit hyperaktiven Schülern (z.B. ADHS) bietet die Webseite von  www.hyperaktiv.de wertvolle Tipps für Lehrer. Wie diese Grundsätze im konkreten Fachunterricht mit einer bestimmten Klasse umgesetzt werden können, bleibt die Arbeit der betroffenen Lehrperson. Insbesondere gibt es möglicherweise in dieser Klasse Schüler mit gegenteiligen Bedürfnissen (z.B. solche die gegen den Schlaf kämpfen und aktiviert werden müssen).

Ebenso ist erfahrenen Lehrern bekannt, dass ein identischer Unterrichtsablauf bei verschiedenartigen Klassen unterschiedlich aufgenommen wird. Massnahmen durch den Lehrer sind in diesem Kontext möglichst situations- und schülerspezifisch zu planen und durchzuführen.

 Im Zusammenhang mit dem Thema Burn out ist darauf hinzuweisen, dass der Lehrer sein Verhalten durchaus kritisch hinterfragen soll, jedoch nicht die Ursache jedes Fehlverhaltens von Schülern in seiner Person suchen soll.

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Unterschiede in der Methodik der Bildung von Erwachsenen und Jugendlichen

31. Mai 2009 · 2 Kommentare

Bei Jugendlichen (12 – 20 Jahre) und Erwachsenen (20 – 60 Jahre) treffen wir auf unterschiedliche Bildungsvoraussetzungen. Insbesondere betrifft dies

  • Mündigkeit, Selbständigkeit
  • Verantwortung
  • Lebenserfahrung
  • Persönlichkeit
  • individuelle Unterschiede
  • Bildungszweck
  • Lernwille
  • Lernfährigkeit
  • Gedächtnisleistung

 Bei den methodischen Prinzipien kann vor allem Unterschieden werden nach

  • Lernsituationen (Grad der Beaufsichtigung, Lerntempo, Umfeld, Tagesform)
  • Stoffaussendung (Erfahrung, Stoffaufbereitung, Stoffdarbietung)
  • Stoffaufnahme (Wahrnehmung, Verarbeitung, Feedback)
  • Stoffaufnahmebereitschaft (Anknüpfen an Vorhandenes, sinnvolles Lernen, Freiwilligkeit des Ausbildungsanlasses/Motivation)

Dass hier zwischen Jugendlichen und Erwachsenen erhebliche Unterschiede bestehen, ist offensichtlich. Insbesondere die Erziehungs- und Beaufsichtigungsfunktion ist bei jugendlichen Lernenden stark zu berücksichtigen. Allein die Methode oder die Variation der Methoden vermag sie noch nicht zu disziplinieren. Hingegen dürfte bei Erwachsenen die zum Teil sehr zeitaufwändige Diskussionsfreude eine Herausforderung für die Lehrperson darstellen (je mehr Erfahrung jemand hat, desto mehr möchte er sich mitteilen und auch Recht bekommen). Die methodische Aufgabe des Lehrers ist somit bei Erwachsenen nicht einfacher, sondern sie hat sich an anderen Gegebenheiten auszurichten.

Die Annahme, dass sich Erwachsene freiwillig weiterbilden und daher eigenverantwortlich und motiviert handeln, ist nicht immer gegeben. Viele Personen melden sich wegen äusserem Druck zu Weiterbildungen an (mein Geschäft hat mich geschickt, ich muss doch auch wieder ein Mal etwas machen, … ). Wie die populäre Unterscheidung zwischen Ausbildung (Grundbildung) und Weiterbildung impliziert, ist bei der Erwachsenenbildung das bereits vorhandene Wissen als Basis um Neues aufzubauen viel grösser, aber auch sehr inhomogen auf die Lernenden verteilt. Oft ist in der Erwachsenenbildung der Lehrer in fachlichen Bereichen den Auszubildenden unterlegen, womit die Begleitung des Lernprozesses gegenüber der reinen Wissensvermittlung in den Vordergrund rückt.

 Aus der Literatur zu freien Unterrichtsformen (selbstgesteuertes Lernen) ist auch bekannt, dass diese Methode vor allem von Lernenden mit hohem Vorwissen, Abstraktionsvermögen und grosser Selbstverantwortung geschätzt wird. Dies dürfte tendenziell eher auf Erwachsene als auf Jugendlich zutreffen. Jugendliche müssen schrittweise und begleitet an Freiheiten und Selbstverantwortung herangeführt werden. Ein selbständiges Erledigen einer grösseren Aufgabe sollte ihnen aber deshalb nicht vorenthalten werden. Hingegen sind Jugendlichen weitergehende Unterstützungsangebote und kontrollierbarere Teilziele vorzugeben als bei Erwachsenen.

Die Theorien verschiedener Lerntypen weisen zudem auch darauf hin, dass Lernen nicht nur nach dem Lebensalter ausgerichtet werden kann, sondern dass weitere grundlegende Voraussetzungen zu berücksichtigen sind, die am besten mit individualisiertem Unterricht (Offenlassen von Freiräumen) und einer Vielfalt an Methoden abgedeckt werden.

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Praktikum – warum?

21. Mai 2009 · 3 Kommentare

Die Praktikumszeit im Rahmen der Ausbildung Sek II liegt nun hinter mir. Hier ein paar Gedanken dazu. (Weitere Gedanken siehe im Blog von paulemeyer)

Wozu ein Praktikum? Der Aufwand für die Begleitung durch die Praxislehrperson, die Didaktiker der phtg und der Vorbereitungsaufwand für den Praktikanten sind enorm. Dennoch erachte ich das Praktikum als ganz wesentliches Element in der Ausbildung zum Seklehrer II. Die Aufteilung des Praktikums in zwei Teile (mit regulärem, eher theorieorientiertem Unterricht im Klassenverband) erachte ich als positiv. Da während des Praktikums kaum Zeit zum Reflektieren bleibt, ist das „in sich gehen“ durch den Unterbruch des Praktikums durch eine Studienphase sichergestellt. Auch kann ich mich im Unterricht stärker auf die für mich relevanten Bereiche konzentrieren und diese viel besser mit Anwendungsmöglichkeiten in der Praxis verknüpfen. In dieser Form stellt das Praktikum etwas wie ein duales Bildungssystem mit Tätigkeiten im „realen Alltag“ und Wissensvermittlung off the job dar. Auch bei der Autofahrprüfung bezweifelt ja keiner, dass es sowohl theoretische Kenntnisse des Strassenverkehrs als auch praktische Erfahrungen braucht. Gerade im Lehrberuf erachte ich das Praktikum als sehr bedeutungsvoll, weil es eine professionelle Betreuung eines Berufsanfängers sicherstellt. Allein vor der Klasse ist das Überdenken des eigenen Verhaltens und dessen Wirkung für einen Junglehrer enorm schwierig. Es gilt von Anfang an zu vermeiden, dass sich unpassende Verhaltensweisen in den Berufsalltag einschleichen.

Da ich das Studium berufsbegleitend absolviere, war ich enorm froh, dass auch die Praktikumszeit nicht einem vollen Lehrerpensum entsprach. Die 10 Lektionen pro Woche reichten für mich völlig aus, um eine reale Situation abzubilden, bei welcher auch eine gewisse Arbeitseffizienz unabdingbar ist.

Ganz wesentlich war für mich die Rückmeldung der Praxislehrperson. Dabei stellte sich heraus, dass meine Persönlichkeit auch im Unterricht klar erkennbar war und dass in diesem Bereich eine fundamentale Änderung der Verhaltensweisen unrealistisch ist. Es soll auch nicht sein, dass ich als Lehrperson eine Rolle spielen muss, die mir nicht entspricht (das wäre sehr negativ für die langfristige Freude am Beruf). Hingegen konnte ich mit meiner Praktikumslehrperson interessante Strategien entwickeln, wie meine Persönlichkeitsmerkmale positiv im Unterricht eingebracht werden können.

Da die Praxislehrpersonen sehr viel Freiheit bei der Lektionengestaltung liessen, konnte icheindrücklich erleben, dass es kein Richtig oder Falsch gibt. Dieses Experimentieren mit Verhalten und Wirkung ist eine Herausforderung, die mich noch lange begleiten wird.

Sehr spannend empfand ich auch das Kennenlernen verschiedener Anspruchsniveaus und der für den Unterricht resultierenden Konsequenzen (Handelsmittelschule- und Maturaklassen – Unterschiede in Lernzielen und Unterrichtsgestaltung).

Gesamthaft lohnte sich der grosse Einsatz aus meiner Sicht. Für die vielfältigen und intensiven Auseinandersetzungen bedanke ich mich bei allen Beteiligten!

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Bloggen im schulischen Umfeld?

9. Mai 2009 · Kommentar schreiben

Erste Schritte eines Bloggers  

 

Nachdem ich nun einige Blogbeiträge schrieb, wage ich einen Blick zurück. Am Anfang war die technische Hürde zum Starten eines eigenen Blogs gross. Nur schon das Auswählen eines Bildes und der Hintergrundfarbe brachte mich ins Schwitzen. Ich könnte auch heute die technischen Möglichkeiten (z.B. Blogrolls) noch besser ausschöpfen und so auch einen besseren Eindruck für einen fremden Benutzer hinterlassen. Stattdessen konzentriere ich mich stärker auf den Inhalt. Das Vernetzen der Inhalte mit Links, Fotos und anderen Blogs ist übrigens anspruchsvoller, als ich mir das vorgestellt habe. Die Links in den Texten sind für den Leser nur eine Unterstützung, wenn diese sinnvoll ausgewählt sind … und das ist genau die grosse Arbeit. Entgegen meinem ersten Eindruck geht es also beim seriösen Bloggen nicht darum, „sich etwas aus den Fingern zu saugen“, sondern um Knochenarbeit mit Internetrecherche und Neukombination von Informationen.

 

Bloggen im schulischen Umfeld

Obschon in meinem Fall das Bloggen nicht ganz freiwillig stattfindet und somit im schulischen Kontext ein abnormes Setting besteht, erkenne ich den Reiz des Kommunizierens mit Gleichgesinnten. Dabei fällt mir auf, dass ich meist mit den gleichen Leuten Blogge, die eine ähnliche Meinung vertreten wie ich. Streiten mit Andersdenkenden hätte aber sicher auch seinen Reiz, ganz besonders für Jugendliche. Dieser Wettbewerb im Kräftemessen könnte allenfalls motivierend ausgenutzt werden.

 

Jedenfalls kann ich mir vorstellen, zur Vertiefung eines Fachthemas auch mit Schülern einen Blog zu veranstalten und dabei den sozialen und fachlichen Austausch zu pflegen (ohne dass es „sturer“ konventioneller Unterricht ist). Dabei muss ich wohl noch etwas von der präzisen Lehrzielorientierung abrücken, denn als Lehrperson kann ich nicht alle Blogs laufend inhaltlich betreuen.

 

 

Rubrics

Jedenfalls erachte ich bei lange dauernden und zeitlich aufwändigen Aufträgen klar formulierte Rubrics als sehr hilfreich. Plötzlich war ich mir nämlich nicht mehr so sicher, wie viele Blogeinträge ich eigentlich schreiben sollte …    Natürlich kann man sich auch über die Sinnhaftigkeit von Rubrics im Einzelfall streiten. Sie geben aber doch eine klare Richtlinie und sind wesentlich objektiver als implizite Erwartungen eines Lehrers. Wie aufwändig das Formulieren von Rubrics ist, konnten wir übrigens in einer Präsenzübung erleben …. und auch, wie unterschiedlich die gleiche Formulierung von verschiedenen Studenten interpretiert wurde! Für mich ist in diesem Zusammenhang besonders wichtig, meinen Klassen die Hintergründe von Aufträgen oder Rubrics klar zu kommunizieren und mich nicht auf das geschriebene Wort zu verlassen. Was ich schreibe und damit meine, ist nämlich nicht zingend das, was beim Empfänger ankommt!

 

Vorgefertigte Rubrics vermögen im Einzelfall die individuellen Zielsetzungen nicht abzudecken, sie können aber eine wertvolle Ideenquelle für ein Vielseitiges Abdecken des Themas sein. Das Festhalten von Rubrics zwingt die Lehrperson zudem zu eine klaren Zielsetzung. Dies erachte ich als wichtiger, als eine allumfassende Ausleuchtung des Themas.

 

 

Fazit

Neben der technischen Auseinandersetzung kann ein Blog sehr wohl die fachliche Beschäftigung mit einem Thema fördern und damit auch für schulische Lernziele eingesetzt werden. An Stelle oder in Ergänzung zu einem konventionellen Leistungstest helfen Rubrics, die Erwartungen an einen Blogger transparent zu machen und seine Leistung zu beurteilen. Die Fairness ist somit gegeben, selbst wenn nicht alle zur gleichen Zeit am gleichen Ort die gleiche Frage beantworten. Sind wir nicht allenfalls beim Hinterfragen von modernen Evaluationsformen kritischer als bei der Umsetzung konventioneller Prüfungen? Die methodische Abwechslung und die lange Zeitdauer eines Blogs setzen dazu interessante neue Akzente im schulischen Alltag!

 

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Den Worten folgen noch kaum Taten: Multimedia

19. April 2009 · 1 Kommentar

context – das Magazin für Bildung und Beruf des kvSchweiz stellt in der Ausgabe 4/30.4.2009 folgendes fest: Multimedia. Neue Medien werden in der Weiterbildung nur zögernd eingesetzt. Neutrale Studien belegen die Aussage. Als Lösung wird postuliert, Dozierende im Umgang mit digitalen Medien speziell auszubilden. Dies erachte ich als einen guten Weg, denn welcher Lehrer möchte sich schon viel Mühe machen um sich dann doch vor einer Klasse zu blamieren?

 

Ich werde hier den Wert des physischen und sozialen Kontakts in einer Lerngemeinschaft und Diskrepanzen zwischen Aussagen und Handlungen aufgreifen.

 

Sozialer Kontakt in einer Lerngemeinschaft

Warum digitale Medien nicht häufiger eingesetzt werden, liegt meines Erachtens auch an der Haltung der Auszubildenden. Ein Studiengang mit Präsenzphasen bietet regelmässig Gelegenheit zum Austausch mit Gleichgesinnten. So kann in einer Leidensgemeinschaft über den Stress und die Unzulänglichkeiten von Schule und Lehrern gewettert werden. Viele würden das in elektronischer Form nicht tun, weil das Spuren hinterlässt, die später nachteilig sein könnten. Zudem sind sich Lernende noch nicht an die Emotionalität im Internet gewohnt. Viele Präsenzveranstaltungen betonen zudem, die Bedeutung und den Aufwand für einen bestimmten Lehrgang. Obwohl der Präsenzunterricht wahrscheinlich nicht der effizienteste Weg ist, so hat er doch viel Angenehmes und Prestigeträchtiges an sich. Diese Irrationalen Mehrwerte des Präsenzunterrichts vermögen durch digitale Medien nicht in gleicher Weise abgedeckt zu werden. Häufig wird von Lernenden auch nicht wahrgenommen, dass Lernen eine individuelle Tätigkeit ist und dass auch bei stärker elektronisch geleiteten Studiengängen Präsenzphasen stattfinden.

 

Vom Reden und vom Handeln

Heute kann sich keine Schule mehr leisten, ihr Angebot nicht als „blended“ zu vermarkten. Diese attraktive Worthülse macht den Studierenden die Auswahl schwer, denn die gleich lautende Etikette wird sehr unterschiedlich umgesetzt. Warum nur reden so viele von den Vorzügen des digitalen Lernens und setzen sie dann doch nicht wirklich um? Einen wichtigen Grund orte ich im Initialaufwand. Digitale Medien setzen eine andere Denkhaltung als der reine Präsenzunterricht voraus und erfordern gleichzeitig den Einsatz bzw. die Erarbeitung von neuen Lehrmitteln. Bis ein digitales Konzept tatsächlich umgesetzt werden kann, findet man so viele Stolpersteine, welche gegen die Umsetzung sprechen, dass viele lieber die Finger davon lassen. Eine allfällige Qualitätseinbusse in einer Übergangszeit möchte niemand riskieren. So bleibt man in der Realität lieber bei den altbewährten und etablierten Schulungsformen. Eine Lernkurve, die nie richtig gestartet wird, kann sich auch nicht positiv entwickeln.

 

Vermutlich wird künftig der Druck nach echten Multimedia-Lehrgängen von einer jungen Lerngeneration aus kommen, wie der Anfangs zitierte Artikel festhält:

„Die Zukunft der Weiterbildung zeigt jedoch Richtung Multimedia und Web-2.0-Anwendungen. Denn nun kommt eine Generation nach, die mit den neuen Medien gross geworden ist, für die deren Anwendung selbstverständlich ist. Das E-Learning dürfte auch in der Schweiz immer grössere bildungspolitische Bedeutung erlangen – weil man mit Europa mitziehen muss. Der Europäische Rat forciert das Lernen mit neuen Medien, weil damit eine Demokratisierung des Lernens möglich sei und ein Weiterbildungsstandard für die breite Bevölkerung geschaffen werden könne. Die Schweiz wird kritisiert, weil sie keine einheitliche Strategie vorgibt.“

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Flow

10. April 2009 · Kommentar schreiben

 

img_19871Flowteam Management – Was ist das? Was hat das mit Unterrichten zu tun? In der BUA mit Martin Gerber vom 4.-8. April 2009 setzten wir uns eine Woche mit diesem Thema auseinander. Hier die unterrichtsrelevanten Ergebnisse dieses Workshops.

 

Ein „Flow“ ist ein Zustand, in welchem die Ideen und Arbeitsleistungen wie auf höchstem Niveau fliessen und dabei ein Zustand des völligen Aufgehens in der Arbeit erlebt wird. Zeit und Raum wird kaum noch wahrgenommen, wie in Trance.

 

Im Flowteam Management werden Kreativitäts- und Moderationsgrundsätze genutzt, um mit einer Gruppe optimale Resultate zu erzielen. Bei der Firma Micron werden diese Prozesse institutionalisiert eingesetzt. Aber auch in der Schule kann diese Technik gewinnbringend eingesetzt werden, insbesondere in Gruppenarbeiten. Andererseits kann mit ihr auch eine optimale Unterrichtsgestaltung durch ein Lehrerteam erreicht werden. Im Seminar hat sich dabei die Präsenz von verschiedenen Teams als äusserst hilfreich erwiesen, da auch zwischen Gruppen mit verschiedenen Themenstellungen anregende Informationen und Darstellungsformen ausgetauscht wurden.

 

Die Flowteam Methode verbindet Elemente der Präsentationstechnik mit den Forderungen einer konstruktivistischen Unterrichtsgestaltung. Detailliert ist die Methode in der Orientierung Nr. 108 (vergriffen, hier aber als pdf) beschrieben. wesentliche Merkmale sind hier zusammenfassend wiedergegeben

  

·         das Positive eines Teilnehmerbeitrags aufgreifen, nicht nach Negativem suchen

·         Fragestellung „und dann…..“ (statt „ja aber…..“)

·         Visualisieren sämtlicher Gedanken durch Notieren auf Post ist und Aufhängen an einem Flipchart

·         sprechende Titel mit Leadtext erleichtern die Übersicht und das Clustern der Post it

 

Einsatzmöglichkeiten der Flowteam-Methode in der Schule

 

·         Das Notieren von kreativen Beiträgen zu einer Themenstellung auf Post it und anheften auf Flipchartblätter (notfallls auch Wände, Fenster und Wandtafeln) kann zur Visualisierung und Effizienzsteigerung von Gruppenarbeiten praktisch uneingeschränkt eingesetzt werden.

·         Damit ein „Flow“ auch wirklich entstehen kann, ist ein Zeitrahmen von mindestens einer Lektion erforderlich. Zudem sollte das Thema die Schüler motivieren, so dass sie von sich aus echt interessiert sind, das Thema zu bearbeiten. Durch geben eines Spielraums oder von Auwahlmöglichkeiten bei der Themenstellung kann dies unterstützt werden.

·         Einzelne Elemente der Methode können problemlos im konventionellen Unterricht eingesetzt werden (z.B. Fragetechnik „und weiter bzw wie“ statt „warum“, Wertschätzung von Positivem statt Betonung des Negativen, Freiraum geben für eigene Gestaltungsmöglichkeiten, Anknüpfen an Interessen der Schüler)

 

 

flow-channel1Flow und somit auch effektives Lernen findet innerhalb einer individuell angemessenen Bandbreite zwischen Kenntnisstand und Anforderungsniveau statt.

 

 

 

 

 

 

 

Vertiefende Materialien

 

Radiobeitrag zum Thema Flow-Glücklich sein

 

Wikipedia-Beiträge sowie Buch (Seifert W.: Visualisieren, Präsentieren, Moderieren) zum Thema Moderation

 

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Ferien und Erholug

3. April 2009 · Kommentar schreiben

 

 

ferien-sonnenschirmFerien. Viele leben nur für die Ferien, dazwischen ist dummerweise Arbeitszeit, aber das muss wohl auch sein. Man mag versucht sein, diese Haltung arbeitsscheuen Personen zuzuschreiben. Eines darf man diesen Leuten aber zu gute halten: Sie haben ein Ziel vor Augen und freuen sich darauf! Sich auf Ferien zu freuen bedeutet nämlich nicht zwingend, dass jemand mit der Gegenwart (also dem „grauen Alltag“) völlig unzufrieden ist.

 

 

Sind nun Ferien und Erholung Konstrukte unserer modernen Gesellschaft, oder braucht das unser Organismus tatsächlich? Gemäss Wirtschaftslexikon ist Erholungszeitdie Zeitdauer der Tätigkeitsunterbrechung, die zum Abbau der tätigkeitsbedingten Arbeitsermüdung erforderlich ist. Sie hängt von Höhe und Dauer der Beanspruchung des Menschen ab, dient der Reproduktion der körperlichen und geistigen Spannkraft und ist notwendig zur Erhaltung der Normalleistung. Die Antwort ist klar: Es geht bei der Erholung um die  nach nachhaltiger Nutzung der eigenen Ressourcen!

 

 

paragraphenAuch das Schweizer Obligationenrecht schreibt im Kapitel „Arbeitsvertrag“ als Minimum vier Wochen Ferien (Art. 329a) vor, wobei mindestens zwei Wochen zusammenhängen müssen (Art. 329c). Ferien dürfen nicht durch Geldleistungen abgegolten werden (Art. 329d Abs. 2). Auch die wöchentliche Höchstarbeitszeit ist geregelt. Ist die stetige Verlängerung der Ferine- und Arbeitszeiten den Sozialpartnern zu verdanken oder brauchen wir mehr Erholung, weil wir intensiver arbeiten als früher? Jedenfalls sind lange Arbeitsstunden ohne Identifikation mit der Tätigkeit sicher nicht gesundheitsfördernd.

 

Gerade für Selbständigerwerbende (sowie Lehrer als Selbständig-tätige) ist das bewusste Planen (und auch Durchführen) von Erholungszeiten besonders wichtig. Die Nähe zum Arbeitsplatz verleitet dazu, dauernd noch rasch an etwas zu arbeiten. Dadurch wird die Freizeit stark fragmentiert und kann ihre Wirkung nicht richtig entfalten. Da hilft bewusste Arbeitsplanung.

Auch wenn es nicht möglich ist, die Arbeitsmenge zu reduzieren, so kann doch mit bewussterem Umgang damit die Lebensqualität verbessert werden. 

·         Ausgleichsübungen können z.B. bei Verspannung bei häufigem Sitzen Linderung bieten. Bewegung und gesunde Ernährung sind generell sehr wichtig – und benötigen fast keine Zeit. Vielmehr geht es auch hier wieder um bewusstes Verhalten

·         Gesunde Ernährung (z.B. einen Apfel zu essen statt den Snackautomaten zu plündern).

·         bewusste Pausen (Pausenplanung)

·         nein-sagen verschafft Freiräume für andere Aktivitäten

·         Arbeitsplanung, Unwichtiges nicht erledigen

 

ausgleichsubung

apfel1

 

 

Bald scheint auch bei uns wieder die Sonne, so dass man auch ohne Ferien kurz Freude tanken kann!

 

„Und nur Abwechslung gibt dem Leben Reiz und lässt uns seine Unerträglichkeit vergessen.“Christian Dietrich Grabbe, Don Juan und Faust, I, 1

 

 

 

 

 

 

 

 

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Heterogenität und Integration

26. März 2009 · 1 Kommentar

Im Spezialbund „Bildung und Erziehung“ vom 18. März 2009 widmet sich die NZZ dem Thema „Heterogenität und Integration“ (Andrea Bertschi-Kaufmann, Aarau). Die Artikel beziehen sich primär auf die Primarschule. Ich will hier versuchen, die Konsequenzen auf die Schulstufe Sek II zu ziehen.

 

Neuseeland zieht z.B. Schüler in leistungshomogenen Lerngruppen zusammen für bestimmte Fächer. Diese Forderung ist auf Stufe Sek II weitgehend umgesetzt mit den verschiedenen Ausbildungsprofilen, welche sich auf verschiedene Fähigkeitsniveaus beziehen. Dennoch können die Leistungsunterschiede in einzelnen Fächern enorm sein, auch wenn die Schülergruppe im Durchschnitt aller Fächer homogen ist. So stellt sich die Frage, ob nicht z.B. an Berufsschulen Unterricht auf verschiedenen Stufen angeboten werden sollte. Gegen Leistungsklassen für bestimmte Fächer sprechen folgende Punkte:

·         Logistischer Aufwand für die Stundenplangestaltung (es müssen dann z.B. alle ersten Klassen gleichzeitig Französisch haben)

·         Soziale Bindung der Schüler (durch wechselnde Klassenzusammensetzungen je nach Fach entsteht kein Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb einer Stammklasse)

·         Interpretation von Abschlusszeugnissen wird durch eine Niveauaufteilung in bestimmten Fächern für Laien fast unmöglich. (Wobei die Vergleichbarkeit von Noten zwischen verschiedenen Lehrern schon jetzt kaum möglich ist, falls nicht eine einheitliche Schlussprüfung abgelegt wird)

 

Finnland orientiert seine Schulen konsequent an den Bedürfnissen der Kinder. Dies setzt eine entsprechende Bildungskultur voraus und lässt sich nicht allein auf dem Papier realisieren. Im dualen Bildungssystem der Schweiz werden die Bedürfnisse des Lehrbetriebs ins Zentrum gestellt. Bei der Erreichung dieser Ziele verfügen jedoch die Schulen über grossen Spielraum. Dies äussert sich z.B. in Sportklassen, Laptopklassen, Projektarbeiten, Lernunterstützung etc.  Unkonventionelle Ansätze verfolgen hier z.B. die folgenden Bildungsinstitutionen:

·         Center for Young Professionals (Bankfachausbildung)

·         KV Zug

·         KV Zurich Business School

 

 

 

 

Anton Strittmatter, Biel, sieht einen Grund des ineffizienten Umgangs mit Heterogenität bei der Vielfalt der Ansätze, welche von Lehrpersonen praktiziert werden. Falls innerhalb einer Schule keine einheitliche Beurteilung von Gut und Böse, sowie keine Einigkeit mit den Eltern herrscht, so führt dies bei den Schülern zu einem irritierenden lernhemmenden Wechselbad. Die Glaubwürdigkeit von Lehrpersonen wird geschwächt. Strittmatter sieht die Ursachen der Heterogenität des Lehrerverhaltens in folgenden Ursachen:

·         Sprachverwirrung

·         Überladene, diffus formulierte Lehrpläne

·         Führungsproblem (Leitbilder der Schulen werden nicht gelebt)

 

Wie gut Lehrer wirklich sind, hat Corina Rohrer in ihrem Blog treffend zusammengefasst.

 

Diversität und eine Vielzahl möglicher Lebensformen wird weiter zunehmen. Darauf zu reagieren ist absolut zwingend. In meinen Augen kann der Vielfalt nur durch Vielfalt begegnet werden, wobei es innerhalb einer bestimmten Gesellschaft durchaus Grenzen und Massstäbe geben soll. Die Mentalität „alles ist gut, alles ist erlaubt“ wäre fatal.

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Individualiserter Unterricht durch Teamteaching

17. März 2009 · Kommentar schreiben

 

Gedanken zum Teamteaching haben mich dazu gebracht zu hinterfragen, was denn „individualisierter Unterricht“ sei. Was genau soll individuell sein?

 

·         Der Lehrer mit seinen Methoden und Eigenarten

·         Der Lernende mit seinen Bedürfnissen?

·         Das Lernziel?

·         Der Weg zum Ziel?

·         Lernort und Zeitpunkt?

 

Müssen alle zum Einzeltraining? DIE ZEIT befasst sich in ihrer Ausgabe vom 26. Februar 2009 intensiv mit diesem Thema.

Ich möchte an dieser Stelle auf die Individualisierung durch Teamteaching eingehen. In der geschilderten Präsenzveranstaltung mit 50 Lehrlingen, einem Trainer und zwei Coaches ergeben sich folgende Individualisierungsmöglichkeiten:

 

·         Lehrpersonen können auf ihre Stärken fokussieren (im Sinne einer Spezialisierung innerhalb ihrer Lehrtätigkeit) à Unterricht wird für Lehrpersonen individueller (fähigkeitsgerechter)

·         Fundiert ausgearbeitete Unterrichtsabläufe und Lernmaterialien erlauben es den Lehrkräften, stärker auf die individuellen Bedürfnisse der Lernenden (statt auf den Unterrichtsinhalt) zu fokussieren à Kapazität und Energie, um auf individuelle Schüleranliegen einzugehen wird grösser

·         Die Freiheiten der Lehrkraft sind durch Abmachungen im Team eingeschränkt, Individualisierung im methodischen Bereich sind aber möglich und erwünscht

·         Lehrkräfte die sich nicht auf die Stoffvermittlung konzentrieren müssen, sind in der Lage, Signale der Lernenden besser aufzunehmen und individuell umzusetzen

·         Die Individualität des Präsenzunterrichts für den Lernenden ist gering. Selbstreguliertes Lernen (und somit Individualität im Lernprozess) ist jedoch in der Vor- und Nachbereitung eines Präsenztages praktisch unbeschränkt möglich

 

Vor allem in Gymnasien sind sogar im gleichen Schulhaus wegen eines fehlenden einheitlichen Lernzielverständnisses keine gemeinsamen Schlussprüfungen möglich. Da stellt sich die Frage: Wie weit kann und soll Individualisierung gehen und wie soll sich die Individualisierung äussern?

Zentral scheint mir, dass sich Individualisierung an den Bedürfnissen der Lernenden, nicht an diejenigen der Lehrkräfte, ausrichten soll. Wenn Lehrpersonen individuell das Rad immer wieder für sich neu erfinden, so scheint es mir kaum möglich, ein grösseres Unterrichtspensum so zu bewältigen, dass auf individuelle Bedürfnisse der Lernenden ernsthaft eingegangen werden kann. Denn selbst das Ausrichten auf eine bestimmte Klasse ist wiederum ein Ausrichten an einem Durchschnitt. In einem grösseren Gefäss als der Klasse mit ihrem Lehrer bleibt hingegen mehr Platz, individuelle Lernmöglichkeiten im Curriculum zu berücksichtigen. Aus logistischen Gründen wird es allerdings unumgänglich sein, dabei dem Lernenden mehr Eigenverantwortung zu übertragen, als dies in einem Lehrgespräch im Klassenverband nötig und möglich ist. Individualisierung ist so gesehen das Finden einer Balance zwischen Selbst- und Fremdsteuerung. Dabei darf auch nicht vergessen werden, dass Lernen ein aktiver Prozess ist und somit Anstrengungen abverlangt. Anstrengung ist nicht jedermanns Sache. Individualisierung kann hier aber nicht so weit gehen, dass Lernende nur noch das machen, was ihnen Spass macht (denn dann würden viele alles tun – nur nicht für die Schule lernen)!

 

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Teamteaching

7. März 2009 · 4 Kommentare

Bei CYP erhalten Lernende der Bankbranche während ca. einem Präsenztag pro Monat das fachliche Rüstzeug für eine erfolgreiche Berufstätigkeit und Absolvierung des branchenspezifischen Teils der Lehrabschlussprüfung. Die Jugendlichen werden dabei in Gruppen von 50 Personen von 3 Ausbildnern betreut. Während sich einer auf die fachlichen Inhalte konzentriert („Trainer“), widmen sich die anderen zwei vor allem der Prozessbegleitung („Coaches“). Dies stellt eine typische Situation von Teamteaching dar. 

Grundsätzlich sind folgende Formen des Teamteachings denkbar

- zur gleichen Zeit an derselben Klasse unterrichten

- gemeinsam den Unterricht inhaltlich und methodisch planen und ihn zusammen durchführen

- gemeinsam den Unterricht inhaltlich und methodisch planen und ihn in getrennten Räumen durchführen

- die Verantwortung gemeinsam tragen, aber flexi-bel aufteilen, wer für welche Aufgaben oder welche Schüler/innen zuständig ist

- den Unterricht in wechselnden Rollen leiten oder unterstützen

- das Lernen der Schüler/innen mit einem breit gefächerten Angebot differenzieren und individualisieren

- die Schüler/innen flexibel und den Lernanlässen oder dem Lernniveau angepasst in Gruppen ein-teilen

 

Während es in der Bankbranche gelungen ist, einen sehr aufwändig konzipierten Ausbildungsgang für einen Grossteil aller Beteiligten (Lernende aus den meisten Bankinstituten treffen sich bei CYP) auszuarbeiten, wirkt an unseren Schulen weitgehend jeder Lehrer für sich.

Bei der Bildungsorganisation CYP wird eindeutig festgestellt, dass die Unterrichtsqualität dank gegenseitiger Feedbacks am Ende eines Ausbildungstages klar verbessert werden kann. Diese Möglichkeit entgeht den meisten Lehrkräften im konventionellen Unterricht an Berufsschulen und Gymnasien. Natürlich, Feedback kann auch Kritik enthalten und somit unangenehm sein. Auf der anderen Seite ist Feedback eine grosse Quelle für persönliches Wachstum. Teamteaching ist nicht primär ein Feedbackinstrument, es fördert aber ganz klar eine offene Feedbackkultur. 

 

+

Nach anfänglichen Umstellungsschwierigkeiten können folgende Vorteile von Teamteaching zu mehr Freude bei Lehrpersonen und einem verbesserten Unterricht führen:

·         Geringerer Vorbereitungsauftwand (z.B. muss nicht jeder eine Lektion von Anfang bis zur Prüfung für sich neu konzipieren)

·         Arbeitsteilung: Jeder kann sich auf das konzentrieren, was ihm besser liegt (Rollen im Unterricht, Fachinhalte, etc.)

·         Fächerübergreifender Unterricht (falls sich Lehrkräfte aus verschiedenen Fachbereichen im Teachingteam befinden)

-

Als Hinderlich für Teamteaching kann der 45-Minuten-Takt eines konventionellen Stundenplans gelten. Wichtig ist auch das Zugeständnis, dass beim Teamteaching nicht immer alles gemeinsam gemacht wird, sondern dass auf einen sinnvollen Einsatz unter Nutzung der spezifischen methodischen Möglichkeiten geachtet wird.

 

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Die oben genannten Merkmale können teilweise auch realisiert werden, indem z.B. Unterrichtsmaterialien oder Prüfungen ausgetauscht werden. Dies wird an vielen Schulen praktiziert und ermöglicht den Lehrkräften, ihre Energie auf Bereiche mit höherer Wertschöpfung zu legen.

 

Aller Anfang ist schwer: Wer macht den ersten Schritt?

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